
Die meisten Heizkosten sparen Sie mit der richtigen Raumtemperatur: Jedes Grad weniger senkt den Heizenergiebedarf um rund 6 Prozent. Dazu kommen freie Heizkörper, richtiges Lüften, eine gut eingestellte und gewartete Heizung und ein sparsamer Umgang mit Warmwasser. Hier finden Sie zehn Tipps aus der Praxis eines Wiener Installateurbetriebs – mit Zahlen und Quellen.
Laut klimaaktiv, der Klimaschutzinitiative des Bundes, senkt jedes Grad weniger die Heizkosten um rund 6 Prozent. Wer von 22 auf 20 Grad zurückdreht, spart also etwa 12 Prozent. Empfohlen werden diese Temperaturen:
Bei herkömmlichen Thermostatköpfen liegen zwischen zwei Stufen etwa 4 Grad. Stufe 3 entspricht rund 20 Grad, Stufe 4 bereits rund 24 Grad.
Kühlt Ihre Wohnung schnell aus und wird sie morgens schnell wieder warm, lohnt es sich, die Temperatur über Nacht um ein paar Grad abzusenken, zum Beispiel auf 18 Grad. Am bequemsten gelingt das mit programmierbaren Thermostaten.
Heizkörper geben ihre Wärme über Strahlung und Luftzirkulation ab. Stehen Möbel davor oder hängen lange Vorhänge darüber, steigt der Heizbedarf laut klimaaktiv um bis zu 12 Prozent.
Lüften Sie mehrmals täglich kurz mit weit geöffnetem Fenster (Stoßlüften) statt mit dauerhaft gekipptem Fenster. Drehen Sie die Thermostatventile vorher zurück, damit die Heizung beim Lüften nicht hochfährt. Stoßlüften beugt außerdem Feuchtigkeit und Schimmel vor.
Gluckert ein Heizkörper oder wird er trotz aufgedrehtem Thermostat oben nicht warm, hat sich Luft darin gesammelt. Entlüften Sie ihn mit einem Entlüftungsschlüssel und kontrollieren Sie danach den Wasserdruck der Heizung. Wie das genau geht, lesen Sie in unserem Beitrag Heizungswartung: Was Sie selbst tun können.
Werden manche Heizkörper sehr heiß, während andere kaum warm werden, ist die Heizung oft nicht abgeglichen. Beim hydraulischen Abgleich stellt eine Fachperson die Wassermengen so ein, dass jeder Heizkörper genau so viel Wärme bekommt, wie er braucht. Fachgerecht ausgeführt spart das laut klimaaktiv 10 bis 15 Prozent der Heizkosten.
Smarte Thermostate regeln die Temperatur automatisch nach Ihrem Tagesablauf. Laut klimaaktiv sparen Sie damit im Durchschnitt rund 10 Prozent Heizenergie – in Einfamilienhäusern mehr (bis zu 14 Prozent) als in Mehrfamilienhäusern (bis zu 9 Prozent).
Verschmutzte Brenner und Wärmetauscher verbrauchen mehr Gas. klimaaktiv empfiehlt deshalb, die Heizung alle 12 Monate warten zu lassen – das spart Energiekosten und hilft, Fehlfunktionen früh zu erkennen. Bei N-GasTech kostet die Thermenwartung 168 Euro zum Fixpreis (Brennwertgeräte 260 Euro), inklusive Anfahrt und Arbeitszeit. Fristen und Ablauf finden Sie in unserem Ratgeber Thermenwartung Wien 2026: Kosten, Pflicht und Ablauf.
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Ein herkömmlicher Duschkopf lässt 10 bis 15 Liter pro Minute durch, ein Sparduschkopf mit Luftbeimischung nur 5 bis 7 Liter. Weniger Warmwasser heißt weniger Energie für die Erwärmung.
Drehen Sie den Warmwasserspeicher aber nicht zu weit zurück: klimaaktiv empfiehlt 60 Grad. Zu niedrige Temperaturen erhöhen das Risiko von Legionellen, Bakterien, die schwere Lungenentzündungen auslösen können.
Über undichte Stellen und durch Lüften gehen laut klimaaktiv rund 10 bis 15 Prozent der Wärme verloren. Dichtstreifen an Fenstern und Außentüren sind eine einfache und günstige Abhilfe.
Wir warten Ihre Therme, prüfen und optimieren Ihre Heizung und beraten Sie zum Umstieg auf eine Wärmepumpe – in allen 23 Wiener Bezirken. Vereinbaren Sie einen Termin telefonisch unter +43 1 922 49 78 oder per E-Mail an office@ngastech.at. Mehr zu unseren Leistungen finden Sie auf unserer Seite Heizung und Therme in Wien.
Rund 6 Prozent der Heizenergie. Wer die Raumtemperatur von 22 auf 20 Grad senkt, spart also etwa 12 Prozent.
Besser ist es, die Temperatur abzusenken, statt die Heizung ganz abzudrehen. Unbeheizte Räume sollten nicht unter etwa 16 Grad auskühlen, sonst steigt die Gefahr von Schimmel.
klimaaktiv empfiehlt 60 Grad. Niedrigere Temperaturen sparen zwar Energie, erhöhen aber das Risiko von Legionellen.
Stand: 15. Oktober 2026.